Krebbelnachrichten 2020


"Triff Aladdin auf dem Basar, der Flaschengeist macht wünsche wahr“

 

In diesem Jahr nimmt der Krifteler Karneval-Klub seine närrischen Besucher mit in den Orient.

Es reimt der 1. Vorsitzende Daniel Weiß: „Salam Aleikum und Helau! Zur orientalischen Fastnachtsschau. Der Flaschengeist, er lädt Euch ein, im Orient dabei zu sein. Der fliegende Teppich steht bereit, für Euren Flug wird es nun Zeit. Unser Herz für Fastnacht brennt, genießt die Show im Orient“.

 

Beim Einlass der närrischen Gäste, dem sogenannten Pre-Opening, geht es zu wie auf einem orientalischen Basar. Fakire, Tempelwächter, Schlangenbeschwörer, Scheichs und Suleikas laufen umher. Es gibt zudem ein kleines Haremszelt mit „herrischem“ Zeltwächter (Giovanni Lombardo).

Die Damen und Herren vom Empfang – Claudia Schäfer, Bettina Trock und Julia Schmitt, sowie Jürgen Jakobi, Jürgen Lorenz und Matthias Bädrich - begrüßen die kostümierten Narren herzlich.

 

Das diesjährige Bühnenbild, das zu Beginn noch von einem Vorhang verdeckt ist, ist eine sehr schön gemalte Skyline mit Minaretten und Zwiebeltürmen. Unterhalb davon „thront“ der Elferrat.

 

Auf der linken Bühnenseite steht eine eigens gebaute, große, goldene Wunderlampe, die die Aktiven auch besteigen können. Für die Gestaltung und die Umsetzung dieses tollen Bühnenbilds, geht der Dank in erster Linie an Heike Wölfel und an Katharina Rötzsch, sowie an das gesamte Bauteam, allen voran Peter Dörnbach.

 

 

Zu Beginn der 5-stündigen Bühnenshow spielt wieder traditionell das Brass & Drum Corps Kriftel auf, angeführt vom Stabsführer Kevin Engel. Der Musikzug wurde im letzten Jahr Deutscher Meister der Konzertklasse bei den German Open in Hameln. Mit modern klingender Marschmusik, gemäß einer US-Marching Band wird in den Sitzungsreigen eingeleitet. Diese Formation darf beim Krifteler Karneval einfach nicht fehlen und bringt gleich zu Beginn Stimmung in den Saal. Es folgt ebenso traditionell das Opening.

Die Geschichte kurz erzählt: Die kleine Heike (Jessica Diwisch) soll ins Bett, möchte aber noch nicht schlafen und träumt davon erwachsen zu sein. Im Schlafanzug sitzend auf dem Laufsteg, mit Kissen und Teddy umgeben, singt sie das Lied „Wann werd‘ ich erwachsen sein?“ (Musik: „A million dreams“ von Pink). Das Bühnenbild ist von einem großen Vorhang verdeckt; auf diesen werden funkelnde Sterne projiziert. Es herrscht Traumstimmung. Während sie singt, wirft die kleine Heike nach und nach die Kissen zur Seite und der fliegende Teppich, auf dem sie eigentlich sitzt, wird sichtbar. 

 

Der Teppich „fliegt“ langsam Richtung Bühne und verschwindet irgendwann hinter dem Vorhang. Durch ein eingespieltes Video entsteht dann die Illusion, dass die kleine Heike wirklich durch die Wolken fliegt und schließlich auf der Bühnenmitte, auf einem orientalischen Basar, landet. Der Vorhang fällt gleichzeitig und das Mädchen steht nun real singend auf der Bühne. Sie läuft über den Basar und trifft Fischverkäufer (Bastian Eberth), Teppichhändler (Ralf Engler), Hans im Glück (Oliver Grunert) und zahlreiche andere Akteure. Alle fragt sie, ob sie ihr helfen können, erwachsen zu werden. Die Händler wollen aber lieber mit ihr um deren Ware verhandeln und können ihr nicht helfen. Dann entdeckt sie eine riesengroße Wunderlampe, die links auf der Bühne steht. Sie geht hin und reibt daran. Rauch steigt aus der Zotte, der Deckel geht auf und der Flaschengeist (Pasquale Fiore) erscheint. Endlich bekommt die kleine Heike von ihm dann den Wunsch erfüllt, erwachsen zu sein.

 Mit Nebel, Knall und Pyrotechnik erscheint Sitzungspräsidentin Heike Wölfel, die Sultanine. Sie hat noch weitere Wünsche frei und so möchte sie gerne einen stattlichen Mann an ihrer Seite. Aber der Flaschengeist kann ihr nur 10 Großwesire anbieten. Dahinter verbirgt sich natürlich der Elferrat: Dennis Beese, Wilfried Beese, Peter Dörnbach, Daniel Göldner, Michael Göldner, Melvyn Irmer, Edwin Kurz, Stephen Noll, Matthias Schäfer, Alexander Slach und Stefan Strauch marschieren durch den Saal ein. Währenddessen füllt sich auch die Bühne mit vielen Akteuren. Gemeinsam wird ein Medley gesungen: „Zuckerpuppe von der Bauchtanzgruppe“, „Wie eine Fata Morgana“, „1001 Nacht“, „Die Karawane zieht weiter“. Mit dem letzten Lied zieht die Karawane an Akteuren auch wieder davon, es leert sich die Bühne und das Programm beginnt.

Als erster Programmpunkt kommt die Kindergarde des KKK dran. Die 14 Mädchen im Alter zwischen 6-12 Jahren, darunter 8 Neue (!), die zum ersten Mal auf der großen Bühne stehen, tanzen als kleine Gardemädchen zu einem Zusammenschnitt aus „Flötenabitur“, „Adieu mein kleiner Gardeoffizier“ und „River Kwai Marsch“. Das Trainerinnen-Team um Marion Leonhardt mit Anja Gebler und Simone Kurz-Pedersen, hat die Nachwuchsgarde sehr gut auf das große Abendprogramm vorbereitet. Eine Zugabe ist den Jüngsten immer sicher, diesmal auf „Hey Mickey“ und wieder mit den schönen Pom Poms; ein echter Hingucker!

Als Protokoller beweist sich Michael Hoss aufs Neue. Wie ein Boxer zieht der erste Krifteler Erdbeerprinz in diesem Jahr in den närrischen Ring, sprich in seine Bütt. Einzug hält er mit Hard Rock Musik von Airbourne („Too much, too young, too fast“) und wird dabei begleitet von zwei Cheerleaderinnen, die ihm dann auch seinen Hermelinmantel abnehmen bevor er in die Bütt steigt. Die „königliche Hoheit“ teilt nun richtig aus. Gekonnt lässt der Protokoller danach in alter Manier das Jahresgeschehen im In- und Ausland Revue passieren, teils kritisch, mal amüsant. U.a. bekommen diesmal die Bundeswehr, der steigende Plastikmüll, die einstige ROWG und die AfD ihr Fett weg. Wenn nicht an Fastnacht, wann dann? Da scheint die Meinung, wenigstens einmal im Jahr, keine Grenzen zu kennen. Das ist auch gut so… „Und was soll man dazu noch sage, de Knüppel raus und druff gehaache“. Der brillante Text stammt aus der Feder von Marion Leonhardt.

Es folgt die Garde des KKK, ein Augenschmaus für die Besucher der gepflegten Saalfastnacht. Mit dem Gardetanz, eine Institution jeder Karnevalssitzung, untermauert die Krifteler Fassenacht ihre Professionalität. Wie an der Schnur gezogen tanzen die vierzehn jungen Damen einen Marsch auf aktuelle Lieder in schnellerer Version, einstudiert von Julia Müller und Charlene Iacono. Das Trainerinnenduo hatte Premiere, genauso wie fast die komplette Formation. Vieles neu, aber in altbewährter Hochform und Professionalität.

Als jüngster Vortragender in der Bütt lässt sich Lukas Fabian Kilb (17) diesmal als bester Babysitter der Stadt feiern. Mit dem Babysitter Boogie hält er Einzug und berichtet amüsant und witzig von seinem ersten Job als Aufpasser, bei dem so manches schief gegangen ist. Seine Erfahrungen und Empfindungen werden so detailliert ausgeschmückt, dass man es sich gut bildlich vorstellen kann, was der arme Kerl durchgemacht hat.

Die singenden Bossköpp aus Kriftel – Bastian Eberth, Maximilian Kurz, Daniel Göldner und Oliver Grunert- haben im vergangenen Jahr wieder gut aufgepasst, was in der Welt in und um Kriftel geschehen ist. Gekonnt verpackt in den gesanglichen Versen ihres Bänkelgesangs, arbeiten sie die Ereignisse auf. Eine Zugabe ist den „Vier Äppel aus dem Schwarzbachtal“ meistens sicher. Die verjüngte Besetzung hat sich in den vergangenen Jahren bewährt.

Danach wird’s galaktisch, denn die Chicas präsentieren sich von einem anderen Stern. 22 junge Mädchen tanzen in blau/silber/schwarzen und fluoreszierenden Kostümen zu einem Zusammenschnitt aus u.a „Major Tom“, „Freedom“ und dem „Ding Ding Ding“ des Crazy Frogs. Trainiert werden sie von keiner Geringeren als der einstigen Erdbeerkönigin – Johanna, die Erste - Johanna Klug, mit Unterstützung durch Jennifer Lusmöller.

Kriftels Bürgermeister Christian Seitz steigt auch wieder in die Bütt. Im letzten Jahr hielt er einen passionierten Vortrag über sich selbst, der in die Jahre gekommen ist und als Endvierziger in einer Art „midlife crisis“ steckt. Diese Phase hat er nun hinter sich gelassen und will wieder fit werden. Er möchte seinen Sixpack zurück und probiert dafür einiges. Das gibt er mit vollem Einsatz zum Besten und präsentiert dabei auch sein „sexy Sportdress“. Ein super guter Vortrag, der wieder mit viel Witz und Leidenschaft glänzt. Prädikat: Besonders wertvoll (für die Lachmuskeln und die gute Laune).

Die Boys von Le Fiasco haben sich diesmal das Thema „Top Gun“ zu Eigen gemacht. Die jungen Männer tanzen in lässigen Fliegeroveralls und Offizierskostümen a la Tom Cruise, die dann während des Tanzes ausgezogen werden – oh lala. Darunter kommen Muskelshirt und Shorts zum Vorschein. Ganz dem Thema entsprechend ist die Musik vom gleichnamigen Film. Das kommt an beim närrischen Publikum. Fest im Griff haben die Truppe, seit nunmehr über 10 Jahren, die beiden Trainerinnen Tatiana Böhm und Silvia Kraul.

Nun hält die Krifteler 3stigkeit (Markus Hoss, Björn Meindl, Boris Barth und Oliver Eckhardt) weiter die super Stimmung im Saal. Der Name ist Programm. In diesem Jahr haben die vier Herren ganz dreist ;-) das alte Kinderlied „Hänschen klein“ neu vertont bzw. den Text dieses Liedes einfach auf bekannte Songs umgeschrieben (Spider Murphy Gangs „Skandal im Sperrbezirk“, Marius Müller Westernhagens „Willenlos“, Herbert Grönemeyers „Männer“ und Matthias Reims „Verdammt ich lieb‘ Dich“). Die vier begabten Musiker und Sänger sind auch von der KKK Bühne nicht mehr wegzudenken; eine Zugabe ist gewiss.

Anknüpfend an ihren Premierenerfolg letztes Jahr, steigen nun Kriftels Putzfrauen, Frau Staub und Frau Wedel, alias Miriam Hamscher und Simone Kurz-Pedersen in die Bütt. Sie zünden ein Feuerwerk an Gags, so dass das Publikum erfährt, was die beste Selbsttestmethode für Krankheiten bei Männern ist und warum man bei einem Wahrsagerbesuch lieber das Fensterleder aus der Hand nehmen sollte. So manches Uiuiui und Auauau ist ihnen sicher – wieder eine gelungene Darbietung.

Kurz vor der Pause geben sich die GReS Girls - Gabi Beese, Renate Irmer-Nielsen, Silke Straub - die Ehre. Die drei Damen besuchen einen Tanzkurs. Sie haben erfahren, dass Tanzen eine Umsetzung von Inspiration in Bewegung ist, ein Gefühlsausdruck, ja sogar eine Therapieform. Diese Erfahrung möchten die Drei gerne selbst machen. Das Sprachsystem „Alexa“ spielt die passende Musik nach Ansage und das Publikum ist bei dieser Darbietung auch aktiv gefordert. Geeignete Männer werden im Tanzkurs nicht gefunden, also bedient man sich Puppen, die als perfekte Tanzpartner herhalten. Eine rundum gelungene Bühnenshow, mit viel Witz. Das macht Appetit auf die 2. Hälfte des Programms.

Nach der 3x11-minütigen Pause läuft der Elferrat mit Sitzungspräsidentin Heike Wölfel gemeinsam mit dem Brass & Drum Corps Kriftel ein. Dieses gibt sein aktuellstes Programm zum Besten, inspiriert von Disney’s „König der Löwen“. Damit möchte der Deutsche Meister der Konzertklasse auch 2020 wieder Preise absahnen. Ein perfekter Auftakt für die zweite Hälfte.

Die Tanzsternchen treten diesmal als Showgirls auf, in knappen rot-schwarzen Kostümen. Mit einer burlesken Showeinlage auf schwarzen Klappstühlen zu Beginn des Tanzes wird’s heiß in Kriftels Narrhalla. Sie machen Stimmung mit Musik aus dem Film „The Greatest Showman“, Alicia Keys „Empire State of mind“ und Gloria Gaynors „I will survive“. Eine Zugabe ist gewiss nach diesem tollen Showtanz. Das Einstudieren erfolgte unter der Leitung von Tatiana Böhm.

Zu ihren jeweiligen Bühnenjubiläen haben sich Lichtschutzfaktor 5 (Alice Pitas, Jessica Diwisch, Julia Lohse, Linda Henrich, Montse Rank) und die Happy Hippos (seit nunmehr 35 (!) Jahren in wechselnder Formation auf der KKK Bühne; eine Institution des Krifteler Karneval sozusagen) in diesem Jahr zusammengetan. Unter dem Motto „Cluburlaub: Sommer, Sonne, Sonnenschein“ machen die fünf Ladies, wie einst vor 20 Jahren, eine Bühnenshow mit Gesang gemäß diesem Thema. Passend zur Geschichte, kommen dann die gestandenen Mannsbilder des Männerballetts mit einem Tanz daher zur Musik von den Beach Boys („Surfin‘ USA“, „Like ice in the sunshine“). Zusammen mit den LSF5 Ladies werden auch Beine geworfen in akkurater Reihe. Ein Surfer wird auf besondere Art und Weise sogar über die Bühne gezogen. Da kommt Stimmung auf und eine Zugabe ist ein Muss! Die Herren trainieren sich inzwischen selbst. Ansprechpartner sind Klaus Jungermann und Alexander Haas.

Nach so einer Darbietung die Aufmerksamkeit als Redner auf sich zu ziehen ist bekanntlich schwer. Doch Tobias Huhn gelingt das als Professor Dr. Gender ausgezeichnet. Er berichtet von den kleinen feinen Unterschieden zwischen Mann und Frau. Jeder erkennt sich in irgendeiner Weise in diesem Vortrag also wieder. Deshalb bleibt kein Auge trocken vor Lachen, wenn er darlegt, was Frauen meinen, wenn sie bestimmte Dinge sagen und was Männer verstehen, wenn Frauen mit ihnen darüber sprechen. Die Lachmuskeln werden zu vorgerückter Stunde noch stark strapaziert. Ein sehr gelungenes Stück Redekunst!

Die Tanzgruppe Just Performance präsentiert sich jetzt als Indianer. Getanzt wird zu einem Zusammenschnitt aus u.a. „Wild Child”, “Spirit of the hawk”, “Da sprach der alte Häuptling der Indianer”, “Great Spirit”. Da bleibt niemand mehr auf den Stühlen sitzen. Es herrscht mächtig Stimmung im Saal. Das Einstudieren erfolgt in eigener Regie. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Ansprechpartnerinnen der Gruppe sind Silvia Kutschmann und Daniela Heilert; für die Kostümberatung ist Judith Kilb zuständig.

Die 6 Lustigen 5 sind diesmal wieder zu acht – Klingt komisch, is aber so -  J Isabell Heuer, Daniel Weiß, Daniel Göldner, Pasquale Fiore, Melvyn Irmer, Bastian Eberth, Alexander Slach und Oliver Grunert zappen sich diesmal wieder altbewährt durch das Fernsehprogramm. Von Tagesschau (Melvyn), über Löwenzahn mit Peter Lustig (alias Daniel W.), witzigen Wortspielereien im KKKomedy Keller (Oliver, Daniel G.), Bob & Maggi von QVC (Bastian/Isabell) bis hin zum Bürgermeister Seitz (Alexander) und nicht zu vergessen, dem französischen Chef de Cuisine (Passi), der während seines Programms wohl zu tief ins Weinglas schaut. Durch die Lichttechnik - der unsichtbare neunte Mann, wie es die Sitzungspräsidentin immer sagt - wird alles brillant in Szene gesetzt; denn nur wer „angezappt“ wird ist im Rampenlicht, sonst ist die Bühne dunkel. Definitiv ein weiteres Highlight im Programm des KKK.

BaL - das Ballett aus Leidenschaft – entführt nun die Narrenschar nach Indien und begeistert mit einer Bollywood Show. Dementsprechend wird sich zu Musikstücken a la Bollywood tänzerisch bewegt. Unterbrochen wird die Show stets von einem „verrückten Inder“ (Gordon Röhm), der an einem riesigen Radio, welches auf der Bühnenseite steht, den Knopf dreht, um das Programm zu ändern. Tolle Kostüme in grün/gold runden diese Performance ab. Trainiert wird die Gruppe von Giovanni Lombardo und Oratio Dominante.

Nach einer solchen Darbietung ist Toni Slach natürlich das absolute Kontrastprogramm. Das stört ihn wenig, denn ihn bringt ja so schnell nichts aus der Ruhe, wie man weiß. Mit seiner stoischen Gelassenheit und in seiner liebenswürdig langsamen Art, haut er wieder einen Kalauer nach dem anderen raus. Zu fortgeschrittener Stunde ein absolut passender Vortrag.

Die Tanzgruppe Joy entführt die Narrhalla dann nach Brasilien zum Karneval in Rio mit einer grandiosen Sambashow. In knappen Kostümen (orange/pink) tanzen die jungen Frauen zu lateinamerikanischen Rhythmen: „Conga”, “Played alive”, “Samba de Janeiro”, “La copa de la vida”. Ein Feuerwerk an guter Laune wird gezündet, und die Narrhalla bebt vor Begeisterung. Die Gruppe trainiert sich selbst. Die Ansprechpartnerinnen sind Larissa Schönstedt und Jenny Lehmann.

Die Pizzabäcker (Pasquale Fiore, Ralf Engler und Marc Engler) sorgen dann kurz vor dem Finale nochmal gesanglich für Rambazamba aus Kriftels kultiger “Pizzeria Mamma Mia“. Mit umgeschriebenen Liedern auf die Melodien von z. B. „Komm‘ wir halten die Welt an“ von De Höhner bleibt die Stimmung auf dem Höhepunkt. Genau das, was das Publikum um diese Uhrzeit in Wallungen versetzt. Eine Zugabe muss sein…

…und ist außerdem die perfekte Überleitung zum Finale, denn mehr Stimmung geht nicht. Alle Akteure kommen nochmal auf die Bühne, um sich vom Publikum mit einer kurzen Darbietung zu verabschieden. Den Anfang machen singend die KKK Allstars in neuer und großer Besetzung mit dem Lied „Fassenacht“ (Musik „Vincent“ von Sarah Connor). Danach rocken die Jungs von Le Fiasco (inklusive Kriftels Bürgermeister Christian Seitz) nochmal den Saal. Die Tanzsternchen lassen Frank Sinatras „New York, New York“ in neuem Glanz aufleben. Giovanni Lombardo singt mit Selina Jakobi „Ohne Dich“ ganz nach Giovanni Zarrella und Pietro Lombardi Manier. Dann tanzt Just Performance und lässt die Indianer nochmal raus. Oliver Grunert gibt „Oh Genie“ (frei nach „Oh Jonny“ von Jan Delay) zum Besten. BaL begeistert den Saal nochmal mit orientalischen Rhythmen. Lichtschutzfaktor 5 und die Happy Hippos singen und tanzen gemeinsam auf „Bailando“. Joy bringt tänzerisch viel Stimmung mit dem Evergreen von Tony Holiday „Tanze Samba mit mir“. Zum Abschluss animiert singend Isabell Heuer mit „Wir feiern heute in Kriftels Narrhalla“. Danach ertönt traditionell „Karneval in Kriftel“, es fallen viele bunte Luftballons von der Decke, und alle Mitwirkenden schieben sich durch das Publikum mit einer nicht enden wollenden Polonaise.

 

Eine Show der Superlative geht zu Ende und über 200 aktive Mitglieder des KKK haben Narren aus nah und fern für gut sechs Stunden mal wieder bestens unterhalten.

Das alles wäre aber nicht möglich, ohne die sogenannten „Guten Geister“ hinter der Bühne während einer solchen Veranstaltung, die hier nicht unerwähnt bleiben sollen: Katja Schöppner, Jürgen Schöppner, Philipp Schöppner, Reiner Schuster, Lisa Salzmann, Marion Leonhardt, Lisa Gäbler, Regine Hojka und Anton Senkowski.

Ebenso gilt der Dank den beiden Damen in der Maske: Sefka Buljubasic und Stefanie Radtke, sowie dem Backstage Catering-Team Sebastian Ziemann, Dieter Rabke und Benjamin Weiss für die Bewirtung der Aktiven hinter der Bühne.

Die musikalische Leitung und die Regie der Bühnenshows führt Isabell Heuer.

Für den guten Ton und das richtige Licht sorgt WAVE Audio Vision rund um Jörg Hemb und sein Team. Die Sitzungskapelle, die Walter-Riedl-Band, begleitet den KKK bestens seit über 30 Jahren (!). Für die Spezialeffekte und Pyrotechnik ist Peter Heyel verantwortlich. Die tollen Fotos schießt Markus Ziegler. Die gute Pressearbeit leistet Simone Kurz-Pedersen.

Ein ganz dickes Lob an das Bauteam, angeführt von Peter Dörnbach, an den Vorstand (Daniel Weiß, Pasquale Fiore, Bettina Trock, Claudia Schäfer und Sitzungspräsidentin Heike Wölfel) und an den Programmausschuss (Gaby Beese, Isabell Heuer, Marion Leonhardt, Alice Pitas, Daniel Weiß, Heike Wölfel und Gregor Zaschka)

Ein Dank an die Gemeinde Kriftel, die Freiwillige Feuerwehr Kriftel, das Rote Kreuz Kriftel und Schreibwaren Rita Maurer für den Vorverkauf der Karten. Nicht zu vergessen die zahlreichen Krifteler Sportvereine, die sich für über 4 Wochen eine andere Sportstätte suchen müssen, da der KKK die Halle belegt.

 

Es gäbe noch so viele Namen mehr zu nennen, die für den professionellen Ablauf einer Krifteler Karnevalssitzung erwähnt werden müssten, aber das würde hier und jetzt einfach den Rahmen sprengen. An dieser Stelle an ALLE einfach ein HERZLICHES DANKESCHÖN für den unermüdlichen Einsatz im Dienst der Krifteler Fassenacht!

 

Zum guten Schluss: Auch in dieser Saison gibt es im Elferrat wieder die sog. „Gönne-Könne-Plätze“. In diesem Jahr sind die Gäste hoch oben auf der Bühne: Anja Siebers (TuS Kriftel, Abteilungsleiterin Fitness- und Breitensport; gesponsert von der Taunus Sparkasse), Oliver Kriz (TuS Kriftel, Abteilungsleiter Handball; gesponsert von der Frankfurter Volksbank), Stefanie Knies (Physiotherapie Knies & Fries) und Dominik Fries (Physiotherapie Knies & Fries).

 

All jene, die heute und in den letzten Kampagnen bereits die begehrten Plätze besetzt haben, haben den Krifteler Karneval Klub stets mit ihren Diensten großzügig unterstützt und dürfen bzw. durften als Dankeschön die Show exklusiv von oben einmal betrachten, aus der Loge sozusagen.